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  • 09. bis 17. März 2019 Messe Wien
    Wohnen & Interieur

     

„Wohnen & Interieur 2013“ in der Messe Wien:
Die Wohntrends 2013 live in Wien

„Wohnen & Interieur 2013“ in der Messe Wien:
Die Wohntrends 2013 live in Wien 
Farbe des Jahres 2013: Pantone Emerald 17-5641 TXC
© Pantone LLC











„Wohnen & Interieur“ von 9. bis 17. März 2013 in der Messe Wien +++ Rund 500 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen, was heuer Trend ist +++ Trendfarbe 2013: Emerald +++ Trend „Mix & Match“: kombinieren was gefällt +++ Trend „Zurück zu Natur“: Stein, Holz, Nachhaltigkeit +++ Trend Used-, Vintage-Look und Industriedesign: Kratzer, Gebrauchsspuren, Second Hand erwünscht +++ Trend bei Böden: dunkle Eleganz, Natur, sanfte Kühlheit +++ Trend Bad: Relaxzimmer statt Badezimmer +++
WIEN (5. März 2013). – Wenn die Messe Wien von 9. bis 17. März 2013 ihre Tore öffnet, dann ist es wieder Zeit für die Wohntrends des Jahres. Diese gibt es live zu sehen bei der diesjährigen Ausgabe der „Wohnen & Interieur“ – www.wohnen-interieur.at. Neun Tage lang zeigen rund 500 Aussteller*) aus dem In- und Ausland, was in der Welt des schönen Wohnens angesagt ist. Doch was sind die Wohntrends 2013? Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien hat sich vorab bei den Ausstellern umgehört und die wichtigsten Wohntrends zusammengefasst. Den kompletten Ausstellerkatalog zur „Wohnen & Interieur“ dazu gibt es unter www.wohnen-interieur.at/2013/katalog/index.html .

Die Trendfarbe 2013: Emerald oder Smaragdgrün

Geht es nach der US-Firma Pantone, so wird 2013 grün. Und zwar Emerald (Anm.: auf Deutsch Smaragdgrün) mit der Pantone-Kennnummer 17-5641. Dass sich unsere Welt bald edelsteingrün zeigen wird, kommt nicht von irgendwo: Pantone ist weltweit anerkannter Trendsetter für Farben. Was Pantone als Trend benennt, ist Trend. Sei es in der Mode, bei Autos und freilich auch in unserem Wohnbereich. Immerhin lässt das Unternehmen Jahr für Jahr tausende Trendscouts ausschwärmen, schickt diese in die Szenetreffs von Los Angeles bis Tokio, analysiert Politik und globale Veränderungen und durchforstet Blogs, Social Media und YouTube Videos um die Trendfarbe des Jahres zu finden. „Grün ist Balance, Grün ist eine Farbe des Wachstums, der Erneuerung, der Heilung, der Einheit und der Regeneration“, beschreibt Leatrice Eiseman, Chefin des Pantone Farbinstituts die Trendfarbe 2013.

Dass Grün Trend ist, mag vielleicht auch an der allgemeinen Vorliebe für die Farbe liegen. Grün strahlt eine besondere Stimmung aus, die Sehnsucht nach innerer Ausgeglichenheit ebenso wie die nach einer intakten Natur. Grün ist die Farbe des Lebens. Grün ist auch die traditionelle Farbe des Islams, in dessen Paradiesvorstellung saftige Wiesen eine entscheidende Rolle spielen. Auch im Christentum ist Grün eine heilige Farbe, sie symbolisiert die Auferstehung. Und der weltbekannte Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat Grün in seiner „Farbenlehre“ als Farbe der Mitte beschrieben, weil sich in ihm Gelb – das Licht – und Blau – die Finsternis – die Waage halten. „Unser Auge findet in derselben (Anm.: die Farbe Grün) eine reale Befriedigung. Wenn beide Mutterfarben sich in der Mischung genau das Gleichgewicht halten (…) so ruht das Auge und das Gemüt auf diesem Gemischten wie auf einem Einfachen. Man will nicht weiter und man kann nicht weiter. Deswegen für Zimmer, in denen man sich immer befindet, die grüne Farbe zur Tapete meist gewählt wird“, so Goethe in seinem Werk „Zur Farbenlehre“.

Wohntrend „Farbakzente setzen“

Gewiss wird 2013 nicht der gesamte Wohnbereich smaragdgrün. Der Trend geht eher in Richtung Setzen von grünen Akzenten. Das kann durch Wandfarben, Tapeten aber auch mithilfe von grünen Möbelstücken, Designerobjekten oder Accessoires stattfinden. Auch verschiedene Nuancen von Grün, wie Avocado, Farn, Kresse, Limone, Minze oder Schilf sind im Trend. Möchte man Grün mit anderen Farben kombinieren, so passen am besten mattes Beige, dunkles Cognac und auch kräftiges Purpur und sogar Gold.

Die Suche nach der Mitte zwischen Pastellfarbe – Signalfarbe

Auf dem Weg zum gemütlichen und dabei trendigen Zuhause sollte man spätestens dieses Jahr von Weiß als Wandfarbe ablassen. Weiß passt perfekt in eine Arztpraxis, für den Wohnraum aber gilt es, eine ideale Mischung aus kräftigen Signalfarben und sanftem Pastell zu finden. Dabei kommt es auf das Verhältnis der beiden Farbstärken an. Pastell darf nicht zu lieblich wirken, Signalfarben und kräftige Farbtöne dürfen nicht zu stark in den Vordergrund rücken. Erst in Nuancen eingesetzt entwickeln diese Farben ihren vollen Charme. Besonders im Wohnzimmer kann man starke Farben optimal zur Wandgestaltung nutzen. Ganz einfach geht das mit bunten und aussagekräftigen Kunstdrucken oder mit Wohnaccessoires, wie Sofakissen, Vasen, Schalen und Bilderrahmen.

Wohntrend „Mix & Match“

Kombinieren was Spaß macht! Das ist die Devise beim Mix & Match-Trend. Klassisches trifft auf Modernes, Extravagantes gesellt sich zu Schlichtem und Schrilles verbrüdert sich mit Mildem. Achtung aber vor zu viel Übermut beim Verschmelzen der Stile. Man sollte immer darauf achten, dass jedes Möbelstück oder Accessoire das passende Pendant hat. Tipp: Die Qualität der Möbelstücke ist hier entscheidend. Nur hochwertige Stücke „überleben“ den Style-Mix.

Wohntrend „Zurück zur Natur“

Was Bio bei unserer Nahrung ist, das sind Naturmaterialien in unserem Zuhause. Holz, Naturstein, Marmor, Kiesel- oder Flusssteine; Naturstoffe erleben eine neue Renaissance. Dabei bricht man bewusst mit althergebrachten Formen und Oberflächen. Im Trend sind z.B. die Badewanne und das Waschbecken aus hochqualitativem Holz, wie Esche, Lärche, Eiche oder auch Bambus. Auch möglich ist der Mix von verschiedenen Holzsorten und Altholzstücken, die beliebig zu einem Gesamten zusammengefügt werden. Oberflächen, die sägerau, gealtert oder geflickt sind, erwecken zusätzlich den Eindruck von Natur und Rustikalität (siehe auch Used- und Vintage-Look). Auch Holzmöbelstücke und hochwertiges Tischlerhandwerk liegen stark im Trend. Vielmehr noch, der Kunde ist bereit, mehr Geld dafür auszugeben.

Auch Naturstein erstrahlt in neuen Formen zu neuem Leben. So wird großzügig geschnittener Marmor gerne wieder in Bad und Küche verwendet. Waschbecken und Küchenspülen aus Stein – vor Generationen noch Standard – sind wieder in. Und sie sind vor allem sehr schön anzusehen, sehr bedienerfreundlich und einfach in der Pflege.

Natur pur und das sichtbar und fühlbar, das sind die neuen Heimtextilien aus Naturstoffen. Teppiche und Teppichböden aus Wolle, Leinen, Hanf und Recyclingmaterialien, grob- und feinstrukturiert, sind der absolute Renner in der diesjährigen Saison.

Wohntrend „Nachhaltigkeit“

Gleichzeitig mit dem Trend hin zu mehr Natur im Wohnbereich ist es heute Trend, die Nachhaltigkeit des Möbelstücks zu hinterfragen. Der Verbraucher von heute möchte wissen, woher kommt das Möbelstück, wie und unter welchen Bedingungen wurde es produziert, ist dafür gesorgt, dass man es nach Gebrauch wiederverwenden kann. Und auch auffallend, Nachhaltigkeit beginnt schon bei der Wahl der Qualität. Qualitativ Hochwertiges garantiert längere Haltbarkeit und kann bei Bedarf der nächsten Generation weitergegeben werden.

Wohntrend „Used Look, Vintage und Industriedesign“

Kratzer, Gebrauchsspuren und Rostflecken erwünscht, heißt es beim Used- und Vintage-Look oder Industriedesign. Dieser Wohntrend transferiert den rauen Charme einer Fabrikhalle hinein in die eigenen vier Wände. Edelstahl, gebrauchtes oder geschrammtes Holz, alte Büroeinrichtungen, Aktenschränke und Industrieleuchten sind typische Beispiele dieses Stils. Genauso gehören alte Handwerkseinrichtungen, wie Werk- und Hobelbänke, oder Apothekerschränke zum Used Look. Nicht zu vergessen sind dabei Accessoires, wie etwa alte Druckersätze, Handelsgewichte, Reklameschilder oder Werksuhren. Wer nicht zu viel des herben Charmes versprühen will, der sollte auf einen sorgfältigen Mix aus Naturmaterialien und Industriedesign zurückgreifen. Second Hand, D.I.Y.-Möbel oder die Neuinterpretation von Erbstücken und Antikem, wie etwa die alte Nähmaschine der Oma als Sideboard, der Fantasie sind beim Used- und Vintage-Look keine Grenzen gesetzt.

Wohntrend „Der Boden in neuem Licht“

Der Boden erfreut sich 2013 wieder größter Aufmerksamkeit. Was für Inneneinrichtung, Wandgestaltung und Möblierung gilt, das gilt spätestens seit heuer auch für den Boden: Qualitätsbewusstsein, Gespür für Materialien, Ambiente und Stil. Dabei fällt auf, dass heuer, zusätzlich zu Holzböden, besonders Teppiche und Bodenbeläge wieder sehr en vogue sind.

Dunkle Eleganz

Trendige Melancholie strahlen dabei Böden aus, die mit kräftigem Schwarz und einem Mix aus dunklen, eleganten Farbtönen ruhend und harmonisch wirken. Dazu gehören Braun, Violett, Mitternachtsblau, Petrol, dunkles Rot, Kupfer, Bernstein und Gold. Bei den Materialien überwiegen Wolle, Seide und Chenillegarn. Besonders auffallend sind Glitzereffekte in den Teppichen, die durch das Einknüpfen von metallischen Lurexgarnen entstehen. Schmuckvoll eingearbeitete üppige oder antike Muster, barocke Ornamente und auch Zitate alter Fresken sind ebenso ein starker Trend.

Naturböden mit Geschichte

Mehr Natürlichkeit garantieren grob bearbeitete Dielen und Holzböden im Used-Look, meist im Schiffsbodenformat, geschnitten mit sichtbaren Gebrauchsspuren und mit tief ins Holz reichenden Strukturen. Aber auch Hochglanzparkette mit natürlicher und auffälliger Maserung und naturgeölte Holzdielen sind stark nachgefragt. Neben den ursprünglichen Brauntönen beim Parkett ist Grau immer mehr im Kommen. Unregelmäßige Farbschattierungen bei Holzböden sind durchaus erwünscht, ja sogar kostspieliger als regelmäßig gemaserte Böden. Bei Teppichen und Bodenbelägen dominieren erdige und warme Farben: Braun, Beige, Rost, Ocker, Orange. Oft werden diese mit Ethnomustern gemischt oder mit kräftigen Farben gezielt akzentuiert.

Beton, Stein, Epoxid – Böden mit nobler und urbaner Kühlheit

Urbane Wohnräume zeichnen sich durch ihre sanfte Kühlheit aus. Materialien wie Beton, Stahl und Glas sind Erkennungsmerkmale einer sehr kühlen und schlichten Wohnkultur. Für einen fast nahtlos übergehenden Kontrast sorgen heuer die Farben Grau, Beige, Rosa und Pastelltöne von Mint oder Himmelblau. Auch die Holzböden bleiben eher farblich sanft, aber betont hell. Ahorn, Birke und gebleichte Eiche in Langdielenformat sind Trend. Bei Teppichen greift der urbane Kunde auf Uni-Teppiche und kurzflorige Böden zurück, aber auch geometrische Muster sind gern gesehene Kontrastpunkte zum städtischen Purismus.

Wohntrend das Badezimmer wird zum „Relaxzimmer“

Der eher nüchterne Begriff Badezimmer hat ausgedient. Heute nennt man den Badebereich „Relaxzimmer“. Freilich wird mit dem neuen Begriff auch die Bestimmung des Raumes erheblich erweitert. Was einmal nur ein Raum für Körperhygiene war ist heute der individuell gestaltete und ganz private Wellnesstempel, dessen Aufgabe weit über die Erfüllung eines bloßen Zwecks hinausgeht. Gewandelt hat sich dabei auch die Formen- und Materialsprache der Sanitärmöbel. Modernes Design bricht bewusst mit den klassischen Formen und Materialien für Badewanne, Waschbecken oder Dusche. Freistehende Wannen sind ein absoluter Trend. Wannen, Waschbecken aus Holz, Beton oder Edelstahl sind ebenso gefragt wie Echtholz- oder Epoxidböden im Badebereich. Modernste Lichttechnik mit LED- oder OLED-Technologie schafft Atmosphäre und kann je nach Stimmung in unterschiedlichen Farben geschalten werden. Fliesen werden nur mehr großflächig und nur im Nassbereich verlegt. Dunkle Fliesenfarben passen dabei gut zu hellen Akzenten wie gut ausgeleuchteter Badspiegel, Duschkabine oder Wanne. Bewusst gesetzte farbliche Akzente, z.B. mit einem Teppich oder Sofa, dienen als Hingucker im Bad. Auffallend positiv ist die Tatsache, dass heute der Einbau oder Umbau des Badebereichs in ein Relaxzimmer auch in kleinen Räumen mühelos möglich ist.

Modernste Haustechnik gehört ebenso in das Relaxzimmer von heute. In Decke, Wand oder Spiegel integrierte Soundsysteme, die speziell für das Bad mit seinen glatten und daher akustisch anspruchsvollen Oberflächen optimiert sind, gibt es nahezu in jeder Preisklasse. Die Steuerung erfolgt drahtlos mittels iPhone, iPad, Tablet oder Smartphone.

Ganz wichtig beim Badebereich ist die Barrierefreiheit. Barrierefreie Ein- und Zugänge zum Raum selbst, stufenlos in den Boden integrierte Duschtassen, Duschen mit Sitzmöglichkeit und Wannen mit Einstiegshilfen garantieren Freude am Relaxen auch im hohen Alter.

Öffnungszeiten der „Wohnen & Interieur“

Am Samstag, 9. März, um 10.00 Uhr geht’s los. Ab dann hat die „Wohnen & Interieur“ täglich bis Samstag, 16. März 2013, von 10.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag, 17. März 2013, von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Für die ganz jungen Besucher steht während der gesamten Messedauer der Messe-Kindergarten (mit professioneller Betreuung) vor Ort kostenfrei zur Verfügung.

Premiere der „WIM-Wiener Immobilienmesse“

Am zweiten Wochenende der „Wohnen & Interieur“, am 16. und 17. März 2013, findet im Congress Center der Messe Wien die Premiere der „Wiener Immobilienmesse“ statt. Die „WIM“ ist eine neue Messeplattform, die speziell auf den Bedarf von Immobilien-Privatkunden, also all jenen, die Wohnimmobilien anbieten oder suchen, zugeschnitten ist. Das Immobilienangebot der „WIM“ bietet sowohl Wohnungen in der Stadt (Miete und Kauf) als auch Häuser oder Grundstücke sowie einen eigenen Bereich für Kunden, die nach passenden Immobilienmaklern suchen. Mit der Eintrittskarte der „Wohnen & Interieur“ können Messebesucher ohne Aufpreis die Premiere der „WIM“ besuchen. (+++)

*) Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

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Weiteres Bildmaterial zur Messe finden Sie im Pressefoto Bereich.

Für weitere Presseinformationen wenden Sie sich bitte an:
Reed Exhibitions Messe Wien / Presse & PR:

 

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